• Solarsiedlung
    Solarsiedlung
  • Winter in der Gropiusstrasse
    Winter in der Gropiusstrasse
  • Einräder auf der Vaubanallee
    Einräder auf der Vaubanallee
  • Pippi Langstrumpf
    Pippi Langstrumpf
  • Marktplatz vor Haus 037
    Marktplatz vor Haus 037
  • Grünfläche Nordwest
    Grünfläche Nordwest

Stadtteilzentrum Haus 037 e.V.

Gleich als die ersten Protagonisten des Wohnprojekts SUSI die Kaserne in Augenschein namen (in Begleitung zweier Soldaten, die genau regelten was fotografiert werden durfte und was nicht) war es ihnen klar, dass das fünfte, quer stehende Gebäude (von der Merzhauser Strasse aus gesehen) sich ideal als zukünftiges Haus für ein Stadtteilzentrum eignet, hatte es doch fünf geräumige Eingänge nach drei Seiten hin und drei Treppenhäuser.

Das Gebäude „Haus 037“ diente in der Nazizeit und auch später zur Speisung des Militärs, - bei den Franzosen nicht den einfachen Soldaten sondern bereits den oberen Chargen. Die Generäle assen dagegen in der „Villa Tannheim“. SUSI hatte nicht die Mittel um das Gebäude auch zu mieten bzw. zu kaufen, da soziale Aufgaben nicht von der sozialen Wohnungsbauförderung abgedeckt siind.

Um das Gebäude dennoch vor dem Abriss zu retten (der Gemeinderat hatte ja entschieden alles abzureissen) mietete SUSI sofort Räume im Erdgeschoss für einen eigenen Kindergarten „WIlde Mathilde“ der bis heute ununterbrochen dort besteht. Ausserdem installierte SUSI dort eine improvisierte Bauküche für die bis zu 80 Arbeitskräfte (und damals ca. 180 Mieter) von SUSI. Der Forum Vauban e.V. verfolgte dasselbe Ziel der Erhaltung dieses Kasernengebäude als zukünftiges Stadtteilzentrum.

Zunächst gründete sich „T.I.N.“ - Trägerinitiative für ein Nachbarschaftszentrum. Der Forum Vauban unterstützte die Idenn von TIN, TIN und der Forum Vauban wurden sich aber nicht gleich einig auf welche Weise das „Haus 037“ betrieben werden sollte.

Nach dem Konkurs des Forum Vauban in 2004 wurde jedoch Konsens darüber hergestellt dass nun ein „Stadtteilzentrum Haus 037 e.V.“ den Erhalt und Umbau vorantreiben sollte. Bald war auch dank der Methode „Planning for real“ von Tony Gibbs die zukünftigen Nutzungen entschieden und es ergab sich, ähnlich wie bei SUSI eine Finanzierungsmöglichkeit über Kapitalmarktdarlehen, Privatdarlehen und die Reduktion des Standards auf das Mögliche und Notwendige.

Als auch der Stadtverwaltung klar wurde, dass ein Stadtteilzentrum schon dadurch bitter nötig wurde dass keine anderer Standort sich für eine gaststätte anbot, unterstützte sie den Umbau mit etwas weniger als 50% der Umbaukosten. Für diesen Zuschuss mussten jedoch aufwendige Brandschutzarbeiten in den Kellerräumen ebenso drchgeführt werden wie der Bau eines Aufzug und die Umrüstung des Gebäudes auf einen barrierefreien Zugang aller Räume.

 

 

 

© 1998 - 2013 vauban°de - Der Freiburger Stadtteil mit Flair und Lebensqualität