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0. Vorwort

In Zusammenarbeit mit

Logo des Forum Vauban e.V.

Abschlußbericht über das von der  Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderte Projekt:


Umsetzungsbegleitung des Verkehrskonzeptes im Stadtteil Freiburg-Vauban

Aktenzeichen: AZ 18070

Projektleitung: Jörg Lange, Vorstandsmitglied  Forum Vauban e.V.

Projektbearbeitung: Martina Heuer, Jörg Lange, Hannes Linck, Willi Loose, Claudia Nobis, Angelica Schieder, Carsten Sperling, sowie die Mitglieder des AK-Verkehr

Freiburg, Juli 2003

 

Bearbeitung der Kapitel:

Technisches: Das Symbol  kennzeichnet eine externe Webseite.

Danksagungen

Hiermit möchten wir uns an erster Stelle bei der DBU für die schnelle und unkomplizierte Förderung des Projektes sowie die unbürokratische Fristverlängerung bedanken.

Unser besonderer Dank gilt den VaubanbewohnerInnen, die Ihr großes Interesses am Projekt durch die sorgfältige und zahlreiche Bearbeitung der umfangreichen Fragebögen eindrucksvoll bewiesen haben.Danken möchten wir natürlich auch den Projektbearbeiterinnen Angelica Schieder (bis Dezember 2002) und Martina Heuer (Januar 2003-Juli 2003).Auf keinen Fall verzichten können, hätten wir auf die Zusammenarbeit mit dem Autofrei e.V., insbesondere auf die wertvollen Anregungen von Hannes Linck.Nicht zum Schluß seien die Mitglieder des AK-Verkehr genannt, die dieses Projekt über die gesamte Laufzeit kritisch begelitet und ebenfalls einen ganz entscheidenden Anteil an den Projekteregbnissen haben.Den Projektpartnern, Claudia Nobis (Institut für Verkehrsforschung) und Willi Loose (Öko-Instutut) möchten wir ebenfalls für Ihre Arbeit und Unterstützung danken, die während der gesamten Projektlaufzeit weit über die von Ihnen übernommenen Projektteile hinaus ging.Und auf keinen Fall vergessen möchten wir unsere Danksagung an Evi Reitz, die uns wesentliche Teile der formalen Projektabwicklung und Abrechnung abgenommen hat.Freiburg, Juli 2003Vorstand Forum Vauban e.V.

Vorwort

Eigentlich ist es klar: Autos machen Lärm, sind umweltschädlich, töten, stehen die meiste Zeit ungenutzt herum, sind teuer und verstopfen die Straßen. Trotzdem nimmt der Autoverkehr Jahr für Jahr weiter zu.

Es existieren unzählige Untersuchungen, die dies zu erklären versuchen und schlüssige Argumente gegen die ständig weiter wachsende Automobilität hervorbringen. Inzwischen resignieren selbst Experten und verweisen auf die Rolle des Autos als Spaßmaschine, gegen das kein Kraut gewachsen sei, denn, so das Argument, die Mehrzahl aller Autofahrten dienten dem Vergnügen, auch wenn viele - vor allem Frauen - von sich behaupten sie führen vernünftige Autos auf vernünftige Weise.

Wären Autos tatsächlich vor allem vernünftige Transportmittel, müssten sie wohl sparsamer, funktionaler sein und Cabrios, Offroader und Oldtimer eher die seltene und teure Ausnahme.

Die Verkehrsmittelwahl erfolgt eben nicht aufgrund rationaler Erwägungen. Auto bedeutet - so für viele die Erkenntnis - doch mehr Lust als Transport.

Inzwischen glauben auch viele Politiker, dass gegen den sozialen Selbstläufer Auto mit den Komponenten Motor, Privatheit und Freiheit jede einschränkende Verkehrspolitik zum Scheitern verurteilt sein muss. Dies ist scheinbar richtig, denn Autokritiker sind bisher nicht gerade des Wählers liebstes Kind. Die Erfahrung vieler ist: Autofahrer sperren sich gegen jede Form der Aufklärung. An Ineffizienzen, wie z.B. dem Stau, hat man sich gewöhnt.

Warum dann eigentlich noch eine Studie bzw. noch ein Projekt zum Thema Verkehr?

Das im Freiburger Stadtteil Vauban umgesetzte Mobilitätskonzept ist, so glauben wir, der lustbetonte und erfolgreiche Versuch, den Automobilismus unserer Gesellschaft einzuschränken, bzw. auf ein vernünftiges Maß zu begrenzen. Dies wollen wir dokumentieren.

Wir haben uns daher erlaubt, neben den Projektergebnissen auch unsere Einschätzung zum Thema Mobilität heute und in der Vergangenheit zu dokumentieren. Denn wir denken, dass trotz der vielen Studien, die es zum Thema Verkehr gibt, doch noch vieles zu erzählen bleibt und es vieles auszuprobieren gibt.

Wir möchten mit der vorliegenden Dokumentation inspirieren und zum Nachahmen sowie eigenen Experimenten anregen. Am Verkehrsthema interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Verkehrsinitiativen, MitarbeiterInnen öffentlicher Verwaltungen, Stadt- und Verkehrsplaner sowie politische Mandatsträger finden eine Vielzahl von Hinweisen auf Beispiele und Ideen, wie Mobilität vor Ort anders organisierbar ist und gleichzeitig zu mehr Lebensqualität führen kann. Dabei wird auf zahlreiche Dokumente im pdf-Format verwiesen, die sich, wie der vorliegende Bericht auf dieser CD-ROM befinden.

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