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  • Winter in der Gropiusstrasse
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  • Marktplatz vor Haus 037
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  • Einräder auf der Vaubanallee
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Biodiversität

Die einen nennen es Unkraut – für uns ist es eine hohe Biodiversität

Sie werden vielleicht bemerkt haben, daß in unserem Stadtteil das Gras an manchen Stellen etwas mehr zwischen den Pflastersteinen sprießt als in anderen Stadtteilen oder Städten. Dafür gibt es zwei Gründe: Das Gartenamt setzt bereiits – vorbildlich – seit 30 Jahren keine Unkrautvernichtungsmittel und keinen Dünger mehr ein.

Natürlich muss auch die Stadt Freiburg Geld sparen. Der andere Grund ist: Wir haben gelernt daß Biodiversität wichtig ist: Pflanzen (und Tiere) verändern ihre Gene von Generation zu Generation ständig ein wenig und versuchen sich dadurch den sich ändernden Gegebenheiten anzupassen. Je mehr Pflanzen wir das Überleben ermöglichen, umso größer ist die genetische Vielfalt, aus der die Zukunft schöpfen kann. In der Landwirtschaft ist die Biodiversität oft sehr eingeschränkt, da beim Anbau von Nutzpflanzen bestimmte Dünger und manchmal Chemie angewenet wird. Die Artenvielfalt in städtischen Biotopen ist daher oft höher – ein wichtiger „Genpool“ zum Überleben der Artenvielfalt.

Für eine große Mehrheit von uns ist eine bunte, chaotische Blumenwiese viel schöner als ein englischer Rasen. Und so wird zwar das Gras zwischen den Strassenbahnschienen regelmäßig gemäht, an vielen Stellen im Stadtteil määht die Stadt dagegen nur etwa viermal im Jaher – anstatt der üblichen acht. Und wir freuen uns über das bisschen „Unkraut“ dass hier und da den Kampf gegen die Pflastersteien gewinnt. Genauer gesagt, wir haben nicht das „Unkraut“ bekämpft, sondern den Begriff „Unkraut“ abgeschafft.

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