• Einräder auf der Vaubanallee
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  • Pippi Langstrumpf
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  • Solarsiedlung
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  • Winter in der Gropiusstrasse
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  • Marktplatz vor Haus 037
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  • Grünfläche Nordwest
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Regenwasser

Die Stadt Freiburg hat ein Problem: Seit 20 Jahren wächst die Stadt um 1% (Einwohnerzahl), aber die Kläranlage wächst nicht mit. Daher musste schon früh in der Planung eine Entscheidung getroffen werden, wie die Abwässer der beiden neuen Stadtteile zu handhaben sind.

Also schlug man im Stadtteil Vauban zwei Fliegen mit einer Klappe: Regenwasser (das ja sauber vom Himmel fällt) darf nicht mehr ins Kanalnetz gelangen. Dadurch wird die Menge an verbleibendem Abwasser konzentrierter, gleichmässiger und also leichter zu reinigen – mit weniger Kosten und ohne Erweiterung der Hauptsammler-Leitungen.

Diie dreigeteilte Abwassergebühr (pro Kubikmeter Frischwaser, pro Kubikmeter Abwasser und pro Quadratmeter versiegelte Fläche) schafft in ganz Freiburg einen Anreiz, Regenwasser möglichst auf dem eigenen Grundstück zu versickern. Ausserdem gilt im Stadtteil Vauban die Regel: Wer ein Flachdach wählt, muss es begrünen. Allein dadurch bleiben 80% des jährlich anfallenden Regenwassers auf dem Dach und verdunstet dort (kühlt im Sommer noch die Luft).

Das restliche Regenwasser (zum Beispiel bei Wolkenbrüchen) wird auf die Strassen geleitet, wo Freiburg-typische, angedeutete „Bächle“ das Wasser zu zwei großen Versickerungsgräben leiten. Nicht nur hat sich seither Freiburgs Abwassersituation entspannt – im Nachbarstadtteil St. Georgern sind die Überschwemmungen seltener geworden.

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